Samstag, 16. Februar 2013

...von wegen Rassismus

Daß wir als eines der reichsten Länder der Welt, auch eine gewisse - insbesondere humanitäte -Verantwortung gegenüber den ärmeren Ländern und Völkern haben steht außer Zweifel.
Daß berechtigte Asylwerber bei uns aufgenommen werden, darüber sollte man nicht diskutieren müssen. Aber es gibt einige Aspekte über die wir sehr wohl nachdenken sollten.

Also aufgepasst, anschnallen, es geht los, z.B.:
Häftlinge in Österreich
5963 Menschen sitzen oder saßen zum Stichtag im Häfen.
Davon sind 1221 Menschen Ausländer, die aber nicht sagen wollen, woher sie kommen. In der Regel also Asylanten, die ihre Papiere weggeschmissen haben und hier fleißig Straftaten verüben.
2607 stammen nicht aus Österreich, man weiß aber, woher sie kommen.
Und 1099 sind Österreicher, die aber die Staatsbürgerschaft erst erworben haben und zum Dank dafür Verbrechen verübt haben.
Insgesamt 4972 Straftäter die nicht Österreicher sind oder erst die Staatsbürgerschaft erworben – oder sollte man besser sagen: nachgeschmissen erhalten – haben.
Man fasst es nicht: 82,6 % der verurteilten Straftäter sind daher weder Österreicher oder keine geborenen Österreicher.


oder



Monatliche Kosten für eine vierköpfige Asylantenfamilie:
Grazer Uhrturm  Ausgabe: 9 / September 2005
Unterbringung und Verpflegung: 2.040,--
Taschengeld: 160,--
Krankenversicherung: 229,--

Schulbedarf: 33,--
Freizeitaktivitäten: 40,--
Bekleidungshilfe: 50,--
Schulförderungskosten: 72,--
Gesamt: 2.624,--


Alles kein Problem würde ich sagen, wenn den Ärmsten der Armen in Österreich ermöglicht wird, zu denselben Bedingung zu leben, wie es den Asylanten geboten wird. Wenn aber 1000de Österreicher sich keine warme Mahlzeit am Tag und geschweige denn eine warme Unterkunft leisten können, dann artet diese humanitäre Geste gegenüber den Asylwerbern zu einer grotesken Bevorzugung gegenüber dem österreichischen Bürger aus.

Die Finanzierung dieser Gleichstellung dürfte ja wohl kein Problem sein, wenn wir dafür einen kleinen Teil von den bis zu 3stelligen Millionenbeträgen abzweigen, welche;
- von unseren Politiken verspekuliert, sprich verzokt werden
- an Staaten bezahlt werden deren Steuermoral insdiskutalbel ist
- an Banken als Auffangkapital bezahlt werden, welche gleichzeitig ihre  Direktions- und Aufsichtsratsgehälter verdoppeln.


Ein weiteres Faß ohne Boden: "Die Pensions-Ausgleichs-Zahlungen"!


Danke, EU: Wir zahlen Rumänen die Pension

 

Die EU-Norm Art IV Abs. 2 a VO 1408/71 ist sicher gut gemeint – doch nur allzu oft hat „gut gemeint“ fatale Folgen. Wie eben nun für die Republik Österreich und ihre Steuerzahler: Denn dank dieser EU-Regelung und einem kürzlich veröffentlichten Erkenntnis des österreichischen Verwaltungsgerichtshofes (VwGH 2008/22/0659) steht fest, dass JEDER EU-Bürger, der in Österreich seinen Wohnsitz hat, Anspruch auf die Ausgleichszahlung hat.

Das heißt: Hat ein Rumäne oder auch ein Deutscher keine oder nur 100 Euro Pension, so kann er bei der zuständigen Gebietskörperschaft die Differenz auf die österreichische Ausgleichszulage (720 Euro) einfordern! „Dazu ist nur ein Meldezettel nötig. Doch bei entsprechender Vernetzung kann es für einen Rumänen oder Bulgaren kein Problem sein, einen Meldezettel in einer Stadt zu erhalten“, meint ein „Heute“-Informant.

Somit fließen nach sehr geringem bürokratischen Aufwand und der Eröffnung eines Bankkontos in Österreich samt einem Überweisungsauftrag dann monatlich 620 E Steuergeld an einen rumänischen oder bulgarischen Pensionisten.
 Bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) ist der Skandal bekannt. Johannes Pundi: „Ja, wir wissen von diesem Problem. Die Zahl jener, die diese EU-Regel ausnützen, steigt: Bisher sind’s schon 550 Fälle.“

Im Büro von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) herrscht zum Problem des Steuergeld-Transfers nach Rumänien eine gewisse Ratlosigkeit. Ein Sprecher sagt zu „Heute“: „Bei begründeten Zweifeln hat künftig der ausländische Antragsteller zu beweisen, dass er tatsächlich in Österreich wohnt.“ Die 550 ausländischen Ausgleichszulagen-Bezieher ließen bisher offenbar keinen Zweifel aufkommen …

Sie verursachen der Republik Österreich monatlich bis zu 341.000 Euro an Kosten. Pro Jahr sind das 4,09 Millionen Euro. Noch.

Richard Schmitt

www.Heute.at/Politik   01.02.2010


Diese EU Norm werden wir nicht ändern können. Aber unser Kontrollwesen können wir effizienter gestalten. In Bezug auf Kontrollen haben wir in Österreich aber schon in anderen Bereichen keine glückliche Hand bewiesen.
Wenn man Krankenständler kontrollieren kann ob sie wirklich krank sind, dann kann man auch Ausländer kontrollieren, ob sie wirklich in Österreich wohnen. Aber lückenlos und nicht nur Stichprobenartig.






Einkommensdifferenzen - verdienen und bekommen



Kolporteure und Skilehrer 

verdienen am wenigsten

 

HUNGERLÖHNe
www.krone.at           22.02.2006

In 49 Branchen gibt es Mindestlöhne unter 1.000 Euro brutto monatlich. In insgesamt 20 Bereichen beträgt der Mindestlohn sogar nicht einmal 900 Euro. Am niedrigsten sind dabei die Zeitungszusteller mit rund 670 Euro eingestuft. Knapp darüber rangieren die Schilehrer mit 683,10 Euro und unter 800 Euro liegt auch noch das Bäckergewerbe mit einem Kollektivvertrag von mindestens 799,88 Euro.

Weitere 17 Branchen kommen auf weniger als 900 Euro brutto monatlich. Es sind dies Ordinationshilfen bei Zahnärzten und Dentisten (880), das Fleischergewerbe (846,87),Immobilien- und Vermögenstreuhänder (883), Angestellte der Lauda Air (896,12), Angestellte in Notariaten (888,79) sowie Angestellte bei Rechtsanwälten (887,34), Angestellte der Gablonzer Betriebe (877,40), Arbeitnehmer der Internationalen Schlafwagen- und Touristikgesellschaft (888,00).
Es folgen das Papier und Pappe verarbeitende Gewerbe (883,96), das Fotografengewerbe Niederösterreich (860), das Taxi- und Mietwagengewerbe (840), Naturblumenbinder und -händler (842,96), die Bekleidungsindustrie (888,88), Textilreiniger, Chemischreiniger und Färber (882,32), Kürschner, Präparatoren, Handschuhmacher, Säckler, Lederfärber, Gerber und Kappenmacher (885,60), die Lederwaren- und Kofferindustrie (888,88) und das Schuhmachergewerbe (882,32).

Großer Nachholbedarf

Zahlen darüber, wie viele der Arbeitnehmer in diesen Berufen tatsächlich nur nach dem Kollektivvertrag bezahlt sind und wie viele doch zumindest über 1.000 Euro verdienen, liegen keine vor. ÖVP-Sozialsprecher Tancsits sieht in der Frage der Durchsetzung eines Mindestlohns von 1.000 Euro die Sozialpartner gefordert. Diese hätten "mehr als einen Nachhol- und Hausübungsbedarf".

 Das nun vorgelegte Sparpaket beweist einmal mehr, dass Faymann und seine Clique nicht einmal ansatzweise verstanden haben worum es geht. Dass wir uns im größten Verteilungskampf der letzten 60 Jahre befinden und sich dieser zunehmend intensivieren wird. 72 Prozent der lohnsteuerpflichtigen Einkommen in Österreich sind niedriger als 1.492 Euro netto pro Monat. 50 Prozent niedriger als 930 Euro pro Monat. Die Vermögen sind in einer Art und Weise in den Händen einiger weniger konzentriert, dass man selbst als Marktradikaler diesen Zustand kritisieren muss.
Eine Gesellschaft, in der einige wenige fast alles und der Rest kaum etwas besitzt, setzt sich 
der Gefahr aus den sozialen Frieden zu verlieren. Und diesen Prozess erleben wir gerade.

Ein Hohn was manche Arbeitnehmer in diversen Branchen verdienen, besonders im Vergleich zu unseren Politikern, was diese bekommen.
Aber auch manchen Banker und Top-Manager müsste eigentlich angesichts dieser Vergleiche das Gewissen drücken.
Vorausgesetzt; sie haben eines.  



Siehe dazu auch den Blog: Politikergehälter, Parteifinanzierung und Staatsausgaben






Links

http://demokratie.geschichte-schweiz.ch/staatsaufgaben.html

www.mehrheitswahl.at

www.demokratie-reform.at

www.mehr-demokratie.at

http://groups.google.com/group/demokratie

http://www.verwaltungsreform-jetzt.at

Mail: office@solidarwerkstatt.at, Web: www.solidarwerkstatt.at
Facebook: www.facebook.com/solidarwerkstatt

http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2012/february/tradoc_149107.pdf

10 Mythen über das ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement –


Was alle angeht, können nur alle lösen!

http://www.wien-konkret.at/politik/politikergehaelter/


Die Gruppen der Mutbürger:
Bürokratie/Verwaltung (Dr.Günter Voith, guenter.voith@chello.at)
Sparen/Schulden: Dipl.Ing. Wolfgang Klein (diklein1@speed.at)
Bildung: Dr. Karl Kriechbaum (office@kriechbaum.eu)

Hier eine Liste der bekanntesten Initiativen zur Auswahl fürs Mittun:
Facebook: Mutbürger Austria
Mutbürger Steiermark
Mutbürger Tirol
Mutbürger Kärnten
http://www.mutbuerger-innen.at (Ansprechpartner Manfred Schärfinger)
http://www.diemutbuerger.at (Franz Miklautz/ Kärnten)

www.verwaltungsreform-jetzt.at (Initiator Mag. Wolfgang Bauer)
www.mehrheitswahl.at (Initiator Dr. Heinrich Neisser)
www.meinoe.at (Initiator Wolfgang Radlegger)
www.aktion21.at Aktion21 - Pro Bürgerbeteiligung
(Ansprechpartner Herta Wessely)
www.seniors4success.at (Ansprechpartner Dr. Leopold Stieger)
www.nichtsitzenbleiben.at (Bildungsinitiative Hannes Androsch)
http://www.respekt.net/ (Investieren in die Zivilgesellschaft)
Plattform für Aktive Demokratische Partizipation
http://fruehling2012.servus.at/ (Initiative in Linz)
www.kochundpartner.at (Ansprechpartner Mag. Reinhold Koch)         
Entwicklung einer Plattform zur Richtigstellung von Behauptungen von Politikern)

www.attac.at/
Attac ist eine internationale Bewegung, die sich für eine demokratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt

http://www.piratenpartei.at


http://buergerpartei.wordpress.com/2013/01/31/unser-wasser-kann-man-nicht-mehr-retten/

Die Staatsschuldenuhr www.staatsschulden.at


http://www.fr-online.de/debatte/salzburger-festspiele--der-aufstand-des-gewissens
Bei den Salzburger Festspielen werden die Reichen und Mächtigen zusammenkommen, um in der Kunst zu versinken. Jean Ziegler erinnert an ihre Verantwortung für vermeidbare Hungersnöte.

http://www.transparenzgesetz.at

www.diethelm-raff.ch - www.direkte-demokratie.ch

http://eu-austritt.blogspot.co.at/p/inhalt.html(sehr sorgsam recherchierte und gut aufbereitete Artikel zum Thema EU-Austritt)







Korruption und Machtmissbrauch


Korruption und Machtmissbrauch:




Auch intelligente Menschen sind nur Menschen - Menschen mit menschlichen Schwächen. Ohne irgend jemandem zu nahe treten zu wollen: Um bis an die Schalthebel der Macht vorzudringen, braucht es in jedem System eine gehörige Portion von Wille zur Macht. Der Wille zur Macht ist, wie (allzu) viele Beispiele zeigen, mit dem Streben nach dem eigenen Erfolg und Wohlergehen recht oft nahe verbunden. Von da ist es bis zum Missbrauch der Macht zur eigenen Bereicherung oder zur Begünstigung der eigenen Familie bzw. von politischen Freunden kein großer Schritt. Er wird aber häufig nicht gemacht, und zwar wohl vor allem dann nicht, wenn es Kontrollen gibt. Moderne Demokratie ist eine solche Kontrolle, und zwar eine recht wirksame - das ist vermutlich ihre größte Stärke. In anderen politischen Systemen bestimmen die Eliten selbst, wer in ihren erlauchten Kreis aufgenommen wird und es gibt keine unabhängige Kontrolle der Machtausübung - dafür umso mehr Korruption und Machtmissbrauch.


Darum lasst uns gemeinsam an einem Ausbau der DIREKTEN DEMOKRATIE für Österreich arbeiten, damit Kontrolle wieder funktioniert!



November 2012: 

Anhängige Korruptionsverfahren 

in Österreich

Die Kollegen der Tiroler Tageszeitung haben sich die Mühe gemacht und eine Zusammenstellung der anhängigen Korruptionsfälle in Österreich aufzulisten:
Anklagen gegen: Ernst Srasser, Causa Telekom, Causa Constantia/Immofinanz, Alfons Mensdorff-Pouilly
Urteile (noch nicht rechtskräftig): Uwe Scheuch, Causa Birnbacher, Hypo Alpe Adria III
Freispruch aufgehoben, neuer Prozess: Franz Koloini, Hypo Alpe Adria II oder Styrian Spirit.
Ermittlungsverfahren: Causa Grasser/Buwog, Eurofighter, Grippemasken (Ermittlungsverfahren gegen die seinerzeitige ÖVP-Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat), Inseratenaffäre I (gegen den früheren Verkehrsminister und nunmehrigen Kanzler Werner Faymann (SPÖ) sowie den früheren Kabinettschef und jetzigen Staatsanwalt Josef Ostermayer (SPÖ), Inseratenaffäre (gegen Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (VP)); Causa Meinl; Causa Dörfler und Co (Die Untreue-Ermittlungen (Wahlbroschüre) gegen den Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK), Landesrat Harald Dobernig (FPK), Uwe Scheuch (FPK) und Stefan Petzner (BZÖ) stehen laut Auskunft der Staatsanwaltschaft knapp vor dem Abschluss). Kommunalkredit, Hypo, Volksbank; Causen Raich und Switak.
ganzer Artikel => Tiroler Tageszeitung vom 21.11.2012





A. Weber in 'formatiert' über die korrupte Republik


Der Skandalsumpf ist so tief, dass das gesamte politische System darin versinken könnte.
Die Frage der Woche lautet, auf das Wesentliche reduziert, so: Ist der sozialdemokratische Bundeskanzler Werner Faymann wie der ex-freiheitliche Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser ein „moralischer Flachwurzler“ (© Jörg Haider)? Oder gar einer, der sein öffentliches Amt für den persönlichen Vorteil missbraucht hat? Anders formuliert: Ist die Debatte um die millionenschweren Inseratenaufträge der ÖBB unter Infrastrukturminister Werner Faymann an auflagenstarke Boulevardmedien gleichsetzbar mit den millionenschweren Durchstechereien während der schwarz-blauen Ära?

Diese Fragen mögen auf den ersten Blick seltsam anmuten, sind es aber nicht. Dazu ein kleiner Blick hinter die Kulissen der derzeit besonders giftigen politischen Hexenküche. Denn es steht außer Zweifel, dass die Volkspartei die ÖBB-Affäre dazu verwendet, von eigenen Verstrickungen in die Causen Eurofighter, Telekom etc. abzulenken.

Lange wurde parteiintern nach einem Befreiungsschlag gesucht. Jetzt hat man ihn. Orchestriert wird die Anti-Faymann-Kampagne – und das dürfte selbst in der Geschichte der großen Koalition ein Novum sein – offenbar im Kabinett des VP-Vizekanzlers, wo ein ehemaliger ÖBB-Manager werkt. Und als nicht gerade glaubwürdiger Kronzeuge gegen den Kanzler fungiert ein unter Schüssel installierter, dann wegen Erfolglosigkeit geschasster VP-naher Ex-Chef der Bahn. Der im Übrigen im Verdacht steht, mit insiderischen Telekom-Immobilientransaktionen ordentlich Geld verdient zu haben. Das ist der Hintergrund, den man bei Betrachtung der Skandallage kennen sollte.

Das soll nun keineswegs ein Freispruch für die Faymann’sche Politik sein. Mithilfe üppig dotierter Inseratenetats in reichweitenstarken Medien positive Berichterstattung erreichen zu wollen ist im roten Wien „part of the game“. Der ehemalige Stadtpolitiker Faymann hat das System nur auf die Bundesebene transponiert. Nebenbei bemerkt: Auch schwarze Granden beherrschen dieses Spiel virtuos.

Dass, um beim Fall Faymann zu bleiben, sinnvolle Information der ÖBB, etwa für Pendler im östlichen Zentralraum, mit Profilierung des für die ÖBB zuständigen Ministers vermischt wurde, ist das demokratiepolitische Problem – nicht Inserate oder Kooperationen selbst. Denn wo, wenn nicht in der fast drei Millionen Leser starken „Krone“, sollen die ÖBB an ihre Kunden herankommen? Im Wienerwald-Boten gelingt dies eher nicht.

Aber Personenverkehr und Personenkult auf Steuerzahlerkosten – das ist eben „keine hygienische Situation“, wie das „Standard“-Gründer und -Herausgeber Oscar Bronner in einem „profil“-Interview formulierte: „Sicher muss ein Spitzenpolitiker versuchen, auch zu Boulevardzeitungen ein geordnetes Verhältnis zu haben. Aber wenn dieses Verhältnis durch enorme Inseratenaufträge hergestellt wird, die unter anderem davon abhängen, dass die Berichterstattung positiv ist, dann hat das nichts mehr mit einem geordneten Verhältnis zu tun.“

Als Zyniker könnte man hinzufügen: Im Falle Faymanns haben die Millionen eh nicht viel geholfen. Sonderlich populär ist er nicht.

Der Kanzler wird im Sinne von Transparenz und Glaubwürdigkeit gut beraten sein, Verflechtungen seiner selbst und seiner Entourage mit dem Boulevard öffentlich zu erklären – auch um bösartige Gerüchte des Feindes im eigenen Koalitionsbett aus der Welt zu schaffen. Nur zur Information des Herrn Bundeskanzlers: Ein ziemlich übles wird gerade gestreut. Das da lautet: Faymann sei über Umwege an der Gratiszeitung „Heute“ beteiligt.

Was aber sicher nicht durchgehen kann, ist das Zudecken der schwarz-blauen Skandalserie durch Kampagnisierung roter Inseratenpolitik. Nichts anderes wollen ÖVP, BZÖ und FPÖ erreichen. Bei Buwog, Eurofighter, Telekom, Blaulichtfunk oder Hypo handelt es sich um die größten Affären der Zweiten Republik. Dagegen ist der AKH-Skandal eine Quantité négligeable. Fünf Ex-Minister stehen unter Korruptionsverdacht, bei den Abfangjägern geht es um 100 Millionen Euro an Bestechungsgeldern, ein einziger Lobbyist hat rund 50 Millionen abgecasht. Wofür und für wen, ist erst zum Teil bekannt.

In den sieben Jahren Schwarz-Blau kam es zu einer Plünderung öffentlichen Eigentums und persönlicher Bereicherung von Akteuren und Trabanten, die in dieser Dimension ohne Beispiel sind. Die Justiz sucht insgesamt nach rund 250 Millionen Euro aus öffentlichen Geldern, die in dunklen Kanälen verschwunden sind. Die strafrechtliche Aufarbeitung des Schüssel-Haider-Erbes dürfte um einiges länger dauern als die Amtszeit des Schweigekanzlers.

Eines kann in diesen Wiener Skandaltagen schon jetzt mit Sicherheit gesagt werden, ohne in den Verdacht der Übertreibung zu geraten: Mittlerweile droht das politische System als Ganzes im Feuchtbiotop unterzugehen.

Josef Moser, als Präsident des Rechnungshofes Chef einer der letzten intakten Institutionen, urteilt trocken: „Die derzeitige Situation ist fatal, denn wir performen in vielen Bereichen unterdurchschnittlich. Im Bereich des Schuldenabbaus, im Bereich der Bildung, der Pensionen und der Gesundheit. Durch Skandale sinkt das Vertrauen der Bevölkerung in die Staatsorgane. Reformen sind dann nur noch schwer durchsetzbar.“ Gute Nacht, Österreich, würde Herbert Prohaska jetzt sagen.




Die Korrupte Republik:


"Hand aufhalten mit System" 
(eine Liste von Schlagzeilen ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
- Die Polizei oberservierte Eurofighter-Mittelsmänner
-Telekom: Spielwiese für schwarz-blaue Lobbyisten
- Lobbying-Affäre um Strasser und Connections
Jörg Haider verkaufte Staatsbürgerschaften


 und so weiter und so fort


http://www.format.at/articles/1139/692/307922/a-weber-formatiert-republik#navigation-main


http://www.format.at/articles/1138/524/307551/die-korrupte-republik-handaufhalten-system#navigation-main

=> Der Standard, 13.1.2012: Europarat kritisiert Österreich wegen Korruption und Parteienfinanzierung
=> Die Presse, 13.1.2012: Korruption: „Ohrfeige“ des Europarats

Politikergehälter, Parteifinanzierung und Staatsausgaben

Unsere Politikergehälter: Zum Schämen

 

Die Frage ist nur wer sich schämen soll:
-         Wir die Bürger dieses Staates weil wir unseren Politikern solche Gehälter zugestehen.       Wir sind ja schließlich ihre Arbeitgeber, oder
-     die Politiker welche für eine miserable Arbeitsleistung solche Gehälter kassieren.


Kleine Zeitung
Aktuelle Artikel: Politik
Zuletzt aktualisiert: 22.05.2012

Politikergehälter im Vergleich

Frankreichs neuer Präsident verdient weniger als ein Landeshauptmann.
Strache erhält mehr als Minister. Streit um Nationalbank: VP will zwei Aufsichtsräte einsparen - und trifft damit Vertrauten des Kanzlers.
Mit einem Paukenschlag hat der neue französische Präsident Francois Hollande seine Amtszeit begonnen. Er hat sein Gehalt und jenes seiner Regierung um 30 Prozent reduziert. Vergleicht man die französische Bezugspyramide mit der heimischen, kommt man aus dem Staunen nicht raus. Mit 14.910 Euro brutto verdient Hollande weniger als ein Landeshauptmann (16.320 Euro) in Österreich - ausgenommen Kärnten (13.794), wo über Jahre keine Wertanpassungen vorgenommen wurden. Ganz zu schweigen von Vizekanzler Michael Spindelegger (17.952), Kanzler Werner Faymann (20.400) und Bundespräsident Heinz Fischer (22.848). Noch größer ist die Kluft bei den Ministern. Außenminister Laurent Fabius verdient mit 9.100 Euro deutlich weniger als die Klubobleute HC Strache, Eva Glawischnig, Josef Bucher (13.872 Euro) oder Staatssekretär Sebastian Kurz (13.056 Euro), aber immerhin etwas mehr als ein Abgeordneter wie Gerald Grosz (8100 Euro).


Und zum darüberstreuen noch ein wenig Schweizer Verhältnisse:

Ein Ratsmitglied (Nationalrat) erhält ein Jahreseinkommen
(für die Vorbereitung der Ratsarbeit)von 25.000 SFR
und ein Taggeld für jeden Arbeitstag) von 425 SFR.
(vier mal jährlich, drei Wochen Sitzungen)

Noch eine Kostprobe Schweizer Sparsamkeit:
(Parlamentsressourcengesetz, PRG)1
vom 18. März 1988 (Stand am 15. Oktober 2010)
Art. 15a28 Übergangsbestimmung zu Artikel 2
In den Jahren 2004 bis und mit 2007 erhalten die Ratsmitglieder aus Spargründen für die Vorbereitung der Ratsarbeit ein um 3000 Franken reduziertes Jahreseinkommen.

Übrigens; die Mitglieder des Stände- und Nationalrats üben ihre Aufgaben nebenamtlich aus, kleben somit nicht an ihren Posten wie unsere Abgeordneten.

Was in einer DIREKTEN DEMOKRATIE nicht alles möglich ist!



Unsere Partei-Finanzen: Ein dichter Dschungel

Parteienfinanzierung in Österreich:

Österreich leistet sich einen unglaublich überdemensionierten Parteienapparat. Das Volk würde dem vermutlich nie zustimmen. Die Volksvertreter - insb. SPÖ und ÖVP - nutzen ihre Stellung dahingehend aus, dass sie im Parlament Gesetze beschließen die ihnen die Gelder direkt oder indirekt in die Parteikassen spülen. Weiters haben SPÖ und ÖVP Gesetze erlassen, die Parteien die Verheimlichung ihrer Parteienfinanzierung ermöglicht. Das öffnet der Korruption von Parteien und einzelnen ihrer Funktionäre Tür und Tor.
 

Arten der Parteienfinanzierung:

* Allgemeine Parteiförderung: über 15 Millionen Euro im Jahr
* Klubgelder im Parlament: 15,3 Millionen Euro im Jahr
* Presseförderung der Parteimedien: jährlich über 16 Millionen Euro
* Förderung von parteipolitischen Weiterbildungsinstituten ("Partei-Akademien"),
   jährlich 11,2 Millionen Euro.
* Wahlkampfkostenzuschüsse: 13,9 Millionen Euro zB bei der Nationalratswahl 2008
Spitzenjobs für Parteifunktionäre, die dann brav Parteisteuern an die Parteien zahlen.
* Parteienfinanzierung in den Bundesländern: unbekannt. 


http://www.wien-konkret.at/politik/parteienfinanzierung/

Verfügungsmittel der Bürgermeister.
Das sind 3,5 Promille des Gemeindebudgets.

Die Parteien bekommen in Deutschland wie bei uns öffentliche Förderungen.
Allerdings mit rund 150 Millionen (im zehn Mal so großen Land) deutlich weniger als die österreichischen Parteien mit gut 175 Millionen.



Unsere Staatsausgaben: Ein Horror

(Zahlen sind nicht mehr ganz aktuell)

Staatsausgabenquoten in % BIP:
1) Österreich:.........53,2%
2) Deutschland:......45,7%
3) Tschechien:........45,1%
4) Griechenland:......49,6%
5) Schweiz:.............34,8%

Hätte Österreich die gleichen Staatsausgaben wie die Schweiz, dann würde sich Österreich sofort 55 Mrd. Euro pro Jahr ersparen!


Die Staatsschuldenuhr www.staatsschulden.at

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....und hier ein wenig detaillierter aus WIEN KONKRET 

SPÖ & ÖVP beschlossen höhere Politikergehälter ab 1.1.2013

Faymann & Spindelegger sind sich einig. Die Politikergehälter werden ab 1.1.2013 steigen.
Die Erhöhung soll laut Faymann (SPÖ) & Spindelegger (ÖVP) "nur" 1,8% betragen, allerdings sind das beachtliche Steigerungen in absoluten Beträgen.

Das bedeutet für 2013 folgende Gehaltssteierung:
Bundespräsident Fischer (SPÖ): +411 Euro pro Monat
Bundeskanzler Faymann (SPÖ): +367 Euro pro Monat
Vizekanzler Spindelegger (ÖVP): + 323 Euro pro Monat
Nationalratspräsidentin Prammer (SPÖ): +308 Euro pro Monat
Minister (SPÖ-ÖVP): +294 Euro pro Monat
Nationalratsabgeordnete (alle Fraktionen): +147 Euro pro Monat

Michael Häupl, SPÖ-Bürgermeister von Wien, ist gegen ein Anhebung der Politikerbezüge und für eine Nulllohnrunde.
Eine Volksbefragung zum Thema Politikerbezüge ist von SPÖ-ÖVP nicht vorgesehen.





Präsidentengehälter im internationalen Vergleich

* Österreichische Bundespräsident Heinz Fischer: € 23.442 monatlich x 14. (Das ergibt ein Jahresbrutto Einkommen von € 328.188.)
* US-Präsident Barack Obama: 400.000 US-Dollar im Jahr, das sind 285.600 Euro im Jahr
* Französischer Präsident Francois Hollande: € 13.300 monatlich x 12. (Das ergibt ein Jahresbrutto Einkommen von € 156.000.* Der russische Präsident (Medwedew und jetzt wieder Vladimir Putin) verdient 92.000 Euro im Jahr.

Dh die SPÖ-ÖVP Koalition hat dem österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer das Doppelte Gehalt genehmigt, im Vergleich zum französischen Präsidenten und 10% mehr im Vergleich zum amerikanischen Präsidenten. Im Veleich zum russischen Präsidenten kassiert der österreichische Bundespräsident mehr als das Dreifache !!!
Dabei ist die Leistung des amerikanischen, russischen und französischen Präsidenten wesentlich höher, als die des österreichischen Bundespräsidenten.

Mehr dazu:
* Obama: Brutto weniger Gehalt als Präsident Heinz Fischer, nachrichten.at vom 18.5.2012
* Hollande kürzt sich und den Ministern das Gehalt, Krone vom 17.5.2012





Kanzlergehälter im internationalen Vergleich

* Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) kassiert € 285.600 jährlich.
* Der britische Premierminister kassiert € 268.500 jährlich.
* Die deutsche Bundeskanzlerin Andrea Merkel kassiert € 240.436 jährlich.
* Der slowakische Ministerpräsident kassiert € 39.100 jährlich.

Mehr Infos
=> Tagblatt vom 16. Mai 2012





Politikerbezüge in Österreich 2012:

Bundesgesetz über die Bezüge der obersten Organe des Bundes, der Mitglieder des Nationalrates und des Bundesrates und der von Österreich entsandten Mitglieder des Europäischen Parlaments (Bundesbezügegesetz - BBezG)
Höhe der monatlichen Bezüge der österreichischen Politiker seit 1. Juli 2008 - 2012:
Pro Jahr kassieren die aktiven Politiker 14 Monatsgehälter.
(% eines Nationalratabgeordneten)

für den Bundespräsidenten (Heinz Fischer, SPÖ) 280% € 22.848
für den Bundeskanzler (Werner Faymann, SPÖ) 250% € 20.400
für den Vizekanzler bei Betrauung mit der Leitung eines Ressorts (Josef Pröll, ÖVP seit April 2011 Michael Spindelegger ÖVP) 220% € 17.952
für den Vizekanzler ohne Betrauung mit der Leitung eines Ressorts 200% € 16.320
für den Präsidenten des Nationalrates (Barbara Prammer, SPÖ) 210% € 17.136
für einen Bundesminister 200% € 16.320
für den Präsidenten des Rechnungshofes 180% € 14.688
für einen Staatssekretär, der mit der Besorgung bestimmter Aufgaben betraut ist 180% € 14.688
für den Zweiten und den Dritten Präsidenten des Nationalrates (Neugebauer ÖVP und Graf FPÖ) 170% € 13.872
für den Obmann eines Klubs des Nationalrates wenn jedoch für den betreffenden Klub ein geschäftsführender Obmann bestellt ist, dann nur für diesen 170% € 13.872
für einen Staatssekretär, der nicht mit der Besorgung bestimmter Aufgaben betraut ist 160% € 13.056
für ein Mitglied der Volksanwaltschaft 160% € 13.056
für ein Mitglied des Nationalrates 100% € 8.160
für ein von Österreich entsandtes Mitglied des Europäischen Parlaments 100% € 8.160
für den Präsidenten des Bundesrates 100% € 8.160
für einen Stellvertreter des Vorsitzenden des Bundesrates 70% € 5.712
für einen Fraktionsvorsitzenden im Bundesrat 70% € 5.712
für ein Mitglied des Bundesrates 50% € 4.080

Daneben kassieren viele Politiker noch Nebeneinkommen. Die Nebeneinkommen sollten die Politiker veröffentlich. Besonders spannend zu erfahren ist, von wem die Politiker welches Geld beziehen.


Auf Bundesländerebene kassieren die Politiker monatlich wie folgt:(gemäß Bezügebegrenzungsgesetz BGBl. I Nr. 64/1997; ab 1.1.2012)
für einen Landeshauptmann 200% 16.320 €
für einen Landeshauptmannstellvertreter 190% 15.504 €
für ein Mitglied der Landesregierung, das weder Landeshauptmann noch Landeshauptmannstellvertreter ist 180% 14.688 €
für den Bürgermeister der außer Wien nach der Einwohnerzahl größten österreichischen Stadt 170% 13.872 €
für den Präsidenten des Landtages (wenn kein weiterer Beruf mit Erwerbsabsicht ausgeübt wird) 150% 12.240 €
für einen Klubobmann im Landtag (wenn kein weiterer Beruf mit Erwerbsabsicht ausgeübt wird) 140% 11.424 €
für einen Amtsführenden Präsidenten eines Landesschulrates (des Stadtschulrates für Wien) 120% 9.792 €
für den Präsidenten des Landtages (wenn ein weiterer Beruf mit Erwerbsabsicht ausgeübt wird) 110% 8.976 €
für einen Klubobmann im Landtag (wenn ein weiterer Beruf mit Erwerbsabsicht ausgeübt wird) 100% 8.160 €
für die Stellvertreter des Landtagspräsidenten 100 8.160,00 für einen Abgeordneten zum Landtag 80% 6.528 €



http://www.wien-konkret.at/politik/politikergehaelter/





Noch etwas zum Schmunzeln


 Wenn sich die Gesichter auch ändern, die Worte haben Bestand

Was sind Politiker?

Politiker sind Menschen, die so eine dicke Haut bekommen haben, dass sie ohne Rückgrat stehen können.Damit können sie sicherlich auch die nachfolgenden Anekdoten verkraften. 


Es genügt nicht, einfach nur unfähig zu sein. Man(n)/(Frau) braucht auch ein politisches Mandat!



Wer waren die ersten drei Politiker? - Die Heiligen Drei Könige!
Sie legten die Arbeit nieder, zogen schöne Gewänder an und gingen auf Reisen.



Ein römischer Senator soll der Legende nach zu seinen Freunden gesagt haben:
"Bitte sagt meiner Mutter nie, dass ich in die Politik gewechselt bin, sie glaubt nämlich noch immer, ich sei Klavierspieler in einem Puff"



Jörg Haider kommt in den Himmel. Dort ist es ihm total langweilig, jeden Tag Messe und fleißig beten. Er geht zum lieben Gott und fragt, ob es nicht auch Abwechslung gibt. "Natürlich," sagt der liebe Gott, "Du kannst alle 10 Jahre für 24 Stunden einen Ausflug in die Hölle unternehmen." Sofort meldet sich Jörg zum Ausflug. Einfach toll: 24 Stunden lang wurde in der Höll gefeiert. Essen, Trinken, Frauen und was sonst das Herz noch begehrt. Als er nach den 24 Stunden zurückkehrt, fängt er an zu jammern und fragt Gott: "Kann man da nicht öfters hinunterfahren?" Der liebe Gott antwortet: "Ja, aber dann ist es für immer." "Okay, damit bin ich einverstanden!", sagte Haider. Als er nun in die Hölle kam, war es jedoch total trostlos. Er geht zum Teufel und fragt, wo den die ausgelassenen Feste sind. Darauf antwortet der Teufel: "Siehst Du Jörg, das ist der Unterschied zwischen Touristen und Asylanten!"



Ein Mann parkt vor dem Bundeshaus. Da kommt ein anderer Mann und sagt: "Sie können hier nicht parken. Hier gehen Politiker ein und aus."
Da sagt der Autofahrer: "Dass macht nichts. Ich habe eine gute Diebstahlversicherung."



Was ist der Unterschied zwischen einem Politiker und einem Telefonhörer?
Den Telefonhörer kann man aufhängen, wenn man sich verwählt hat...



Gusenbauer besuchte, als er noch BK war, eine Ausstellung und macht eine Führung mit dem Museumsdirektor.
In der ersten Gasse erblickt er ein Bild und um seinen Kunstverstand zu verdeutlichen sagt er:
"Herr Direktor, das ist ein Kokoschka!"
Der Direktor verneint und meint:
"Nein Herr Kanzler, das ist ein Schiele!"
Kurz darauf das selbe Spiel:
"Herr Direktor, das ist ein Kokoschka!"
Der Direktor verneint und meint:
"Herr Kanzler, das ist ein Klimt!"
Endlich ist sich Gusi sicher: "Herr Direktor, das ist ein Deix!"
"Nein Herr Kanzler, das ist ein Spiegel!“


Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen.
Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger.
Und dann gibt es noch die Volksvertreter...



Der kleine Sohn geht zum Vater und fragt ihn, ob er ihm erklären kann, was Politik sei. Der Vater meint: "Natürlich kann ich Dir das erklären. Nehmen wir zum Beispiel unsere Familie: Ich bringe das Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung. Wir beide kümmern uns fast ausschließlich um dein Wohl, also bist Du das Volk. Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft. Hast Du das verstanden?" Der Sohn ist sich nicht ganz sicher und möchte erst mal drüber schlafen.


In der Nacht erwacht er, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und nun schreit. Er steht auf und klopft am Elternzimmer, doch seine Mutter liegt im Tiefschlaf und lässt sich nicht wecken. Also geht er zum Dienstmädchen und findet dort seinen Vater bei ihr im Bett. Doch auch auf sein mehrmaliges Klopfen hin lassen die beiden sich nicht stören. So geht er halt wieder ins Bett und schläft weiter. Am Morgen fragt ihn der Vater, ob er nun wisse was Politik wäre und es mit seinen eigenen Worten erklären könne. Der Sohn antwortet: "Ja, jetzt weiß ich es. Der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse während die Regierung schläft. Das Volk wird total ignoriert und die Zukunft ist voll Scheiße!"


Pensionssysteme in der EU:
Mit 60 Jahren nimmt ...
... der Brite einen Whisky und geht zum Pferderennen,
... der Franzose einen Cognac und geht ins Bordell,
... der Italiener einen Chianti und geht zum Strand,
... und der Österreicher Herztropfen und geht in die Arbeit.


Zwei Politiker unterhalten sich. Fragt der eine: "Herr Kollege, was sagten Sie neulich doch in ihrer großartigen Rede über die Jugendarbeitslosigkeit?"
"Ich, nichts."
"Das ist mir schon klar. Ich wollte wissen, wie Sie es formuliert hatten..."




Ja, isch verrschstehe eben, wiee Wirrtschaaft ffunktionieert!



Faymann will über die Schweizer Grenze. (Direkte Demokratie schnuppern).
Die Grenzbeamten wollen seinen Personalausweis sehen. Den hat er nicht dabei.
Faymann: "Was soll ich denn jetzt bloß machen?"
Beamter: "Ja, wir hatten da mal so ´nen ähnlichen Fall. Da war Jürgen Melzer hier. Der hatte auch keinen Pass dabei. Da haben wir ihn ´n paar Asse schlagen lassen, da war die Sache klar, das ist Jürgen Melzer. Der konnte dann weiterfahren.
Toni Polster war auch mal hier. Auch ohne Pass. Der hat dann so ´n bisschen mit dem Ball gedribbelt und gespielt, da war die Sache auch klar, das ist Toni Polster. Den ließen wir dann auch weiterfahren."
Faymann: "Aber, aber - ich kann doch nix."
"Alles klar Herr Faymann, sie können passieren."




Faymann und Spindelegger machen eine Rafting-Tour, das Boot kentert, wer überlebt?
Österreich




Eine ältere Dame geht in eine Bank und will dort ein Sparbuch eröffnen und 1'000 Euro einzahlen.
Dame: "Ist mein Geld bei Ihnen auch sicher?" 
Kassierer: "Klar doch!"
"Und was ist, wenn Sie pleite machen?" 
"Dann kommt die Landeszentralbank auf!" 
"Und was, wenn die pleite machen?" 
"Dann kommt die Bundesbank auf!" 
"Und wenn die pleite macht?" "Dann tritt die Bundesregierung zurück, und das sollte Ihnen nun wirklich die 1'000 Euro wert sein!"



Strache ist in London zu Besuch bei der Queen. Im Laufe ihrer Unterhaltung fragt er sie nach dem Geheimnis ihres Erfolges.
Die Queen erklärt, dass sei ganz einfach: ihre engsten Mitarbeiter seien hochintelligent.
Daraufhin will Strache wissen, wie die Queen so schnell herausfindet, ob jemand intelligent ist oder nicht.
Die Queen zeigt es ihm und ruft Cameron an:" Mr. Prime Minister, eine kurze Frage: Es ist der Sohn Ihres Vaters aber nicht Ihr Bruder. Wer ist es?" Cameron antwortet wie aus der Pistole geschossen: "Das bin ich."
Strache ist begeistert von dieser Methode und kaum zu Hause angekommen, ruft er Spindelegger an: "Du, kurze Frage: Es ist der Sohn deines Vaters, aber nicht dein Bruder. 

Wer ist es?" Spindelegger denkt lange nach und meint: "Also, das muss ich mir genauer überlegen, so auf die Schnelle kann ich dir da keine Antwort geben. Gib mir bis morgen Zeit und ich beantworte die Frage."
Da ihm aber auch im Laufe des Tages die richtige Antwort nicht einfällt, ruft er gegen Abend verzweifelt Sebastian Kurz an: 

(ein junger gscheiter Mann unser Staatssekretär für Integration denkt er)
 "Ich hab da eine Frage: Es ist der Sohn deines Vaters, aber nicht dein Bruder. Wer ist es?"
Kurz braucht nicht lange nachzudenken: "Das bin ich!" Spindi ist hocherfreut und ruft sofort Strache zurück: "Ich hab die Antwort. Es ist Kurz, der Basti!"
Daraufhin Strache: "Nein, du Trottel, es ist der CAMERON!"